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>> "Die Presse" – Wien, Österreich (Schaufenster: Special Gourmet) / Sa, 02.04.2010
Schmuck: Recycling de Luxe - [ http://diepresse.com]

  

Was im Kochtopf keine Verwendung findet, landet im Schmuckkästchen: Recycling de Luxe macht’s möglich.
Ist es in den Sechzigerjahren, Stichwort Arte Povera, Usus wurde, sich wertlosen Ingredienzien für hehre Kunstproduktionen zuzuwenden, war es nur eine Frage der Zeit, bis Essen und Artverwandtes den Weg auf den ästhetischen Speiseplan fanden. Zeitgleich zelebrierte Daniel Spoerri in der Eat Art riesige Völlereiarrangements als dreidimensionale Stillleben. Die schön verpackten Zutaten gab es in einer munter florierenden Konsumgesellschaft massenhaft. Gerade zehn Jahre später begann sich die subkulturelle Bewegung der Punks zu formieren, die gegen Opulenz aller Art Stellung bezog: „Euer Müll wird uns zur Zierde.“ Als konsequentes Dekorum baumelten neben Mercedessternen auch Kronkorken und Dosenverschlüsse an Ohrläppchen und Halsketten.

Dreißig Jahre sind seit diesen Proteststürmen vergangen, und der Zeitgeist – wenn auch nicht notwendigerweise die Resultate, die er zeitigt – ist ein anderer. Zum einen wurden die Codes der Punkattitüde längst vom Mainstream subvertiert: Ein goldener, kristallbesetzter Dosenverschluss aus dem Haus Swarovski lässt vom ideologischen Unterbau der Anarchoästhetik nicht viel übrig. Zum anderen sind Nachhaltigkeit und neue Langsamkeit die Schlagworte der Stunde – das gilt im Mode- und Accessoirebereich ebenso wie in vielen anderen Domänen. Während ehedem antikapitalistische Rebellen ihren Schmuck aus dem Müll fischten oder der „nouveau réaliste“ Spoerri Szenen wilden Fressgelages einfror, sehen heute Kronkorken & Co. im silberhell sprudelnden Fahrwasser der Recyclingschmuckproduktion anderer Verwendung entgegen.

Schmuck aus der Kredenz. Recyclingschmuck erfreut sich regen Zuspruches, und besonders gern fischen Designer ihre Rohstoffe offenbar aus der Küchenkredenz…
Anderswo, so in der Berliner Werkstatt von Antje Henke, setzt man auf Originalität – und experimentierfreudige Kundinnen. Ihre mit landesüblicher Gründlichkeit am Patentamt angemeldete Kreation „On Top“ ist ein zum Fingerring weiterverarbeiteter Flaschendrehverschluss, der sich mit diversen Aufsätzen veredeln lässt und anzunehmenderweise öfter auf der Kastanienallee als in Charlottenburg ausgeführt wird.

Wenn man nach diesem Streifzug durch diverse Designansätze auch Vorsicht gegenüber allzu opulenten Eigenkreationen walten lassen wird: Diese Überschau kann doch unmöglich ohne den nostalgischen Verweis auf einen Do-it-yourself-Klassiker schließen – die Nudelkette. Fraglos für viele der erste und häufig zugleich der einzige Schritt in Richtung einer zaghaften Designkarriere. Food Fashion in Bestform, ganz unbedarft zwar – aber doch zum Anbeißen entzückend! ...

 diepresse.de

 

>> DaWanda LoveBook Sommer 2010 (erschienen März 2010)
Mode und Accessoires für Sie.

  

DaWanda Lovebook Sommer 2010
Individuelles Design und einzigartige Geschenke aus dem DaWunderland
(das Lovebook ist diesmal inspiriert von Alice im Wunderland).
Mode und Accessoires für Sie
Auf zur Teeparty (Seite 8)

Teetassenring „TÜRKIS“. Hersteller: ideenreich-berlin

  DaWanda Lovebook

 

>> Stuttgarter Zeitung - Sa, 20.03.2010
Tassen- und Kuchenringe - mit Blaubeersauce

  

Warum soll man am Finger eigentlich immer nur edle Metalle und schöne Steine tragen? Warum kann es nicht auch mal ein deftiges Spiegelei mit gebratenem Speck sein? Eine Schwarzwälderkirschtorte? Oder Waffeln mit Blaubeersauce? Ein bisschen Spaß muss sein, meinen die Schmuckdesigner beim Berliner Hersteller ideenreich - und haben eine Ringkollektion rund um Küche und Esstisch entwickelt.


"Dollhouse" nennt sich die Serie, für die Puppenstubengeschirr z.B. auf verstellbare Ringschienen geklebt wird. Porzellantässchen mit Goldrand gibt es da ebenso wie verzierte Kuchenplatten, Schalen mit winzigen Früchten, Biskuitrollen oder Schokowaffeln. Sogar an die exotischen Geschmäcker haben die Berliner Designer gedacht – und für sie eine winzige Platte mit noch winzigeren Sushis zum Ring umfunktioniert.

 Stuttgarter Zeitung

 

>> BARISTA Nr. 1/2010 – Supplement zu FIZZZ 03/10 (erschienen Februar 2010)